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erlebet die anfänge

Bisher kannten wir die Zeit ab 1933 nur vom Hörensagen und Lesen. Nun dürfen wir live dabei sein und erleben, wie sich eine ähnliche Zeit anbahnt.

Wehret den Anfängen ? Kann man mit solchen Wählern nicht machen ... darum: erlebet die Anfänge ...

Meine allergrößte Sorge ist die, dass es irgendwann keine objektive Berichterstattung mehr geben wird, sondern wir nur noch das hören, was wir hören sollen. Dann ist sie da, die neue Zeit.

Die günstigste aller Varianten: die anderen Parteien wachen auf und ändern ihre Politik und Sichtweise ... aber a) ist das gewollt und b) ist das möglich ?

Engelbert 07.09.2026, 14.17

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Kommentare zu diesem Beitrag

30. von Hanna

gisa auch ich denke dass ich mir meine Informationen auf seriösen Quellen hole und nicht auf alles mögliche hereinfalle!
Auch bin ich nicht darauf aus hier jemanden zu beleidigen,aber wenn ich merke dass das hier Geschriebene nicht der Wahrheit entspricht,dann reagiere ich!


vom 08.09.2026, 13.32
29. von gisa

Also mir gelingt es schon mich gut zu informieren.....*Augenroll*

vom 08.09.2026, 12.34
28. von owl

Objektive Berichterstattung gibt es meiner Meinung nach schon gar nicht mehr. Jeder liest das, was er möchte, nimmt Inhalte an, die ihm passen, lässt sich von den Meldungen auf den Sozialen Medien berieseln ohne etwas kritisch zu hinterfragen oder weiter zu recherchieren.
Aus der Vergangenheit lernen Menschen nicht, jeder ist sich selbst der nächste, nur mit Kriegen lässt sich Geld verdienen ... unsere guten Zeiten sind vorbei, willkommen in der Realität.
Der schlechte Bildungsstand der "Deutschen" wird das Seinige dazu tun. Mit Erschrecken las ich gerade vom schlechten Ergebnis der neueste PISA-Studie, ein jahrzehntealtes Thema ...

vom 08.09.2026, 10.56
27. von Viola

Naja, ich könnte mich jetzt auch von Leuten wie Bernd Lorenz, oder Lieserl angesprochen fühlen, oder besser angegriffen fühlen. Mir wurde weder in dem einen, noch in dem Anderen Staat etwas geschenkt, ich habe hüben wie drüben 46 Jahre insgesamt meinen Buckel mit harter Arbeit krumm gemacht, Steuern gezahlt, etc.
Genau deswegen stehe ich über solchen "Sprüchen", die nicht wirklich etwas konstruktives beitragen ausser zu beleidigen.
Vielleicht wissen solche Menschen auch irgendwas, was allen Anderen bisher entgangen ist.
Ich weiss allerdings auch Eines ganz genau: Niveau ist keine Hautcreme.
In diesem Sinne, habt eine Meinung aber respektvoll.

vom 08.09.2026, 10.26
26. von Karin v.N.

Ich bin irgendwie auch froh, schon so alt zu sein, hab aber bei diesem Gedanken auch meine Kinder und Enkelkinder im Blick, die dann in dieser Zeit ja leben werden/müssen. Wir sind (mit den damals schikanösen Grenzkontrollen) schon Anfang 1980 zu Besuchen in der DDR bei Freunden in Dresden gewesen und wissen, wie es damals dort aussah, was es zu kaufen gab und wie die Stimmung generell war. Umso trauriger macht es mich, die heutige Entwicklung dort zu sehen. Ich habe die Hoffnung, dass unsere Politiker durch dieses Ergebnis endlich aufwachen!! Damit es nicht erst das Karma wie @Lieserl es schreibt richten wird und sehe dabei lieber wie es @Klara aufzeigt, dass nur 0,95% aller Wahlberechtigten in ganz Deutschland gestern in Sachsen-Anhalt gewählt haben...

vom 08.09.2026, 10.23
25. von Hanna

Liesel habe mit großem Interesse gelesen,es ist viel Wahres dran!
Kohl ging es ja damals nicht schnell genug,er wollte der Kanzler der Einheit sein!
Damals war ja auch der Ruf der DDR Bürger,
Kommt die DMark nicht zu uns kommen wir zu ihr,oder so ähnlich!
Sie bekamen die Freiheit,die Demokratie und die Bananen!Jetzt haben sie alles,nun wählen sie wieder das Gegebteil,verstehe einer die Welt?
Ich differenziere sehr wohl,die Hälfte sind anderer Meinung als die 44% die am Sonntag diese Nazipartei gewählt haben!
Dazu gehören zum Glück auch unsere Verwandschaft im Spreewald!



vom 08.09.2026, 10.04
24. von Barbara

Danke, Inge-Lore, volle Zustimmung!

Bräsig, keinen Schritt zu viel, nicht gelernt selbstständig zu denken...
Wow.

Immer wieder putzig, wenn Wessis mir erklären, wie ich gelebt habe.
Hahahahaha!

vom 08.09.2026, 10.03
23. von Inge-Lore

Unfassbar einige Kommentare ! Die Wiedervereinigung ein Fehler ?? Wir alle sind Deutsche! Ich habe mich nie als "OSSI" gefühlt
und war ein Berufsleben lang erfolgreich fleißig - und kann noch heute "selbständig denken" ! Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt erschüttert mich sehr und man kann nur hoffen,
dass "wehret den Anfängen" in ganz Deutschland
praktiziert wird ...


vom 08.09.2026, 09.54
22. von Lieserl

Ich bin kein Schwarzseher.
Ich habe Hoffnung, dass unsere bräzigen Politiker endlich aufwachen. Und tun, wofür wir sie gewählt haben.
Ich bin der Meinung wie Bernd, die Wiedervereinigung war der größte Fehler. Die AFD-Wähler sind das undankbarste, was man im Osten hat. Ja, ich weiß, nicht jeder im Osten ist AFD-Wähler. Aber die Menschen in der DDR waren so lange unter der Fuchtel einer Regierung, die keine war.
Es wurde von Missstand zu Missstand gehangelt und dabei ging das Land marode und eine Bräsigkeit unter den Menschen verbreitete sich.
Ich hatte in meinem Leben einige Arbeitskolleginnen, die nach der Wende im Westen gearbeitet haben. Sie waren alle der gleiche Schlag. Arbeiten, aber nur nach Vorschrift. Keinen Schritt zu viel. Und so gehts natürlich auch nicht vorwärts.
Wenn man nicht gelernt hat, selbstständig zu denken, wird man immer dem folgen, der am lautesten schreit. Und wer schreit ist im Unrecht, wurde uns als Kindern schon bei gebracht.
Meiner Meinung nach hätte es mindestens noch 20 Jahr gebraucht, unter demokratischer Führung, bis eine Vereinigung zustande gekommen wäre --- oder auch nicht.
Dann wäre es eben bei BRD und DDR geblieben. Deutsche DEMOKRATISCHE Republik, bislang Hohn hätte es demokratisch werden können. Aber Menschen lernen halt nicht dazu, wenn sie gepampert werden. Jetzt haben sie neue Straßen, eine Infrastruktur und bei uns im Westen zerfällt alles. Alles für den Osten - und jetzt - Undankbarkeit
Ich habe keine Angst vor der Zukunft. Karma wird es richten.

vom 08.09.2026, 09.28
21. von Ingrid S.

Viola, du sprichst mir aus dem Herzen, DANKE!

vom 08.09.2026, 07.23
20. von Viola

Ich würde garnicht an die Zeit ab 1933 denken bei dieser Wahl, denn wenn ich auf die vorletzten und letzten Wahlen in der Welt schaue, dann denke ich noch viel weiter zurück, die Zeit der Kaiser und Könige. Wohin man auch in der Welt schaut, sind an der Spitze nur noch Männer(Ausnahmen bestätigen die Regel), die sich nicht benehmen wie Politiker, die dem Volk zugewandt sind, sondern sie sind allesamt auf einem Egotrip um Reichtum und Macht, um Land und Leute zu täuschen, Minderheiten einzusperren oder auszumerzen, um die Wahrheit über Umwelt und Klima zu vertuschen. Nur um noch mehr Reichtum und Macht zu scheffeln.
Deutschland war ein reiches Land mit hohen Werten, in der Welt begehrten, hochwertigen Produkten und Waren, fleißigen Menschen....und schaut, was passiert ist....nur noch billig, billig, billiger, made in China....
Nach dem Gpfel, den Deutschland erreicht hat, ist es genau so, wie es ist, wenn man einen Berggipfel erklommen hat - es kann nur noch abwärts gehen, das lässt sich nicht vermeiden, auch wenn wir uns das wünschen.
Unseren Politikern fehlen die Ideeale für Ihr Land und deren Menschen. Sie sind nur hochbezahlte Marionetten von riesigen, reichen Industrie - und Ölkonzern, Banken, etc.
Und jeder schaue mal auf sich selbst - nur 19 oder 20 Kommentare auf ein so brisanten Thema, so sind wir Menschen auch bei den Wahlen. Gefühlt Machtlos, gefühlt ohnmächtig, also geht keiner mehr wählen. Dabei sind wir so Viele, wenn jeder wählen ginge, der nicht blau wählt, könnten wir blau mal so richtig den erhobenen Mittelfinger zeigen, davon bin ich überzeugt.


vom 08.09.2026, 07.18
19. von Hanna

Wer gerade die Auftritte von Tino Chrupalla und Sarah Wagenknecht bei Lanz erlebt hat dem müsste aber Angst und Bange vor der Zukunft unserem Land werden!
Die reden ohne Punkt und Komma gerade mal,dass sie Luft zum atmen holen!
Auf den Faktencheck bin ich mal gespannt!

vom 07.09.2026, 23.27
18. von Eva Maria

Oh ja- mir wird auch angst und bang! Und an Bernd Lorenz: Nicht nur der Osten wählt Unfaßbares - hier bei mir, im wirklich wohlsituierten Bayern, wählten bei der letzten Kommunalwahl 23% "blaun". Ich war entsetzt und fassungslos.

vom 07.09.2026, 22.40
17. von Schpatz

Würden die regierenden Parteien vernünftig!!!! ihre Arbeit machen würde von der AfD niemand reden. Aber es läuft seit Jahren gehörig was schief.
Das Ergebnis ist trotzdem bitter.

vom 07.09.2026, 21.53
16. von lieschen

mich macht das alles so traurig, lernen die Menschen nicht aus der Geschichte, nein, bin froh schon so alt zu sein, hoffe das meine Ur-Enkel, und Enkel doch noch ein friedliches Leben führen können, das Ruder sich wieder dreht, dafür brauchen wir Politiker die auf ihr Volk schauen,nicht auf ihren eigenen Vorteil und Geldbeutel.

vom 07.09.2026, 20.47
15. von Baeaerin

Beifall, von wem wohl, war ja klar, Trump und seine Mannen freuen sich, China klar… Putin, lächelt auch. Au weia, die die blau gewählt haben, Arbeiter etc., der DGB hat davor gewarnt, das haben diese Wähler wohl nicht gelesen!

vom 07.09.2026, 20.18
14. von Klara

Wir haben heute eine ganz andere Zeit mit ganz anderen Möglichkeiten und Umständen als dies 1933 der Fall war.

Es sind gerade mal 0,95% aller Wahlberechtigten in ganz Deutschland die gestern diese Partei gewählt haben. Warum sollte sich dadurch im restlichen Deutschland irgendetwas ändern? Das gesamte Bundesland Sachsen-Anhalt hat weniger Einwohner als manche Großstadt hierzulande. Der mögliche Niedergang objektiver Berichterstattung sorgt mich derzeit überhaupt nicht, mir machen ganz andere Tatsachen Sorge.

Für mich schlafen die regierenden Parteien nicht, sie schludern. Vielleicht rüttelt dieses Ergebnis ja an ihrer Verantwortung und sie erinnern sich an ihren geleisteten Eid
"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

vom 07.09.2026, 19.22
13. von Karen

Ich kann mich da @ Gerhard nur anschließen - und genau genommen wäre ich sogar gerne noch 20 Jahre älter..... und mache mir Sorgen um die Zukunft meiner Enkel

vom 07.09.2026, 18.54
12. von Hildegard

Ich auch! aufregen tue ich mich trotzdem.

vom 07.09.2026, 18.24
11. von gerhard aus bayern

ich bin zum erstenmal froh nicht 50 jahre jünger zu sein.

vom 07.09.2026, 17.30
10. von ReginaE

Zur Zeit schaue ich mir Videos von 1933 an. Das geht nur jeden 2. Tag sonst kann ich nicht einschlafen. Die Parallelen sind unverkennbar.

So viele Erzählungen meiner Eltern, weniger der Großeltern lasse ich Revue passieren. Dabei geht es um das Miteinander innerhalb der großen Familie.
Der eine Großvater hatte eine Bäckerei mit Gastwirtschaft und Saal. Bei einer Versammlung von NSDAP und teilweise Kommunisten schaltete er die Sicherungen aus. So gingen die beiden Seiten nicht aufeinander im Saal los.
Später hörte er bei einem Freund Radiosender, die man bei Strafe nicht hören durfte, Propaganda aus England.

@Regina
es war wirklich so manches in der DDR ganz einfach auf das gesamte Deutschland übertragbar, wie du indirekt geschrieben hast.
Doch was gegenwärtig passiert ist Hetze und Hass vom Feinsten und mittendrin ein Höcke und eine Weidel aus dem Westen, die das Feuer legten und Putin das Öl hineingießt!!

vom 07.09.2026, 17.13
9. von Regina

@Hildegard

Möglich, ich wollte nur Freiheit, hatte Verwandte im ehemaligen Westen.
Die Aussage von Bernd Lorenz hat mich deshalb sehr getroffen...ich bin kein Ostgote aus der DDR...ich bin nur hier im Osten geboren und es war nicht alles schlecht im Osten.

vom 07.09.2026, 16.33
8. von Hildegard

Was mir noch einfällt, viele in der DDR wollten nach dessen Zusammenbruch einen neuen sozialistischen Staat und keine Eingliederung in die BRD, was finanziell unmöglich war, der Staat war Pleite.

Vielleicht rührte daher die Meinung von
Bernd Lorenz

vom 07.09.2026, 16.24
7. von Hildegard

Was heute vielleicht auch noch von Vorteil ist, ist dass es erst einmal ja nur ein Land ist, nicht die ganze Bundesrepublik. Hoffen wir also weiter, aber der Mensch lernt leider aus seinen Fehlern nur sehr selten.

Und nein, die Wiedervereinigung war das Beste, was unserem geteilten Deutschland passieren konnte. Ich sehe mich noch heute heulend bei Helmstedt über die menschenverlassene Grenze fahren.

Leider gab es für eine derartige Wiedervereinigung keine Vorlage und da wurden natürlich Fehler gemacht.

vom 07.09.2026, 16.17
6. von Juliane

Mit Blauäugigkeit in den Untergang. Und sich dabei noch freuen. Ich fasse es nicht.

vom 07.09.2026, 15.31
5. von Bärbel

@Hildegard...schwarz haben wir doch schon....warum nicht mal blau machen

vom 07.09.2026, 15.19
4. von Christa

Ich sehe es nicht so schwarz wie Engelbert.
Es sind viel mehr Menschen insolviert. Die Medie verbreiten die Geschehnisse. Menschen kommen zu Wort. Das war 1933 alles nicht möglich. Wer nicht im Brennpunkt gelebt hat, hatte gar kein Zuggang und wurde schlicht von den Ereignissen überrollt.Die Bildung der Massen war ein ganz Andere.Damals haben sich nur Einige Wenige den Nationalsozialisten entgegengestellt.
Meine Mutter Jahrgang 1904 ,lebte in Berlin und hat das alles miterlebt und mir weitergegeben. Sie war eine einfache Frau aus der Arbeiterklasse ,ohne Hochschulbildung aber mit wachem Verstand und wachen Sinnen. Aufklährung gab es nicht.
Heute ist alles anders .
Wir alle haben die Aufgabe darüber zu reden und auzuklären.

vom 07.09.2026, 15.17
3. von Bernd Lorenz

...die Wiedervereinigung war der größte Fehler...
Herr Merz sollte mit Herrne Söder die Ostgoten der ehem. DDR an Putin abgeben und so wäre der Krieg durch Herrn Lawrow gebannt...

VG

vom 07.09.2026, 14.55
2. von Gitta

Lieber Engelbert, Du hast die ganze Misere sachlich und treffend auf den Punkt gebracht. Ich aber bin einfach nur fassungslos und emotional so aufgewühlt, dass ich keine Worte finde. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Angst vor der Zukunft unseres Landes.
Zu a) ich hoffe das sehr und zu b) das wünsche ich mir von Herzen.

vom 07.09.2026, 14.51
1. von Hildegard

"Die günstigste aller Varianten: die anderen Parteien wachen auf und ändern ihre Politik und Sichtweise ... aber a) ist das gewollt und b) ist das möglich ?"

das hat 1933 leider nicht geklappt und ich sehe für heute auch schwarz.


vom 07.09.2026, 14.49
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