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da wirds mir schon angst
Wenn ich dran denke, wenn einer von uns nicht mehr da ist ... dann ist der andere ganz allein ... keine Kinder vorhanden ... keine Familie mehr da ... niemand, der sich kümmern könnte ... und finanziell wäre es nicht möglich, in eine betreute Seniorenresidenz zu ziehen ... da wirds mir schon Angst um denjenigen, der zurück bleibt.
Engelbert 26.09.2026, 21.12
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Kommentare zu diesem Beitrag
6.
von Viola
Hmm, die Ängste von Vielen. Wir haben Kinder und Enkel. Die meines Mannes lassen sich nicht blicken seit nunmehr 10 Jahren.
Meine Tochter mit Familie lebt hier bei uns in der Nähe und wir haben guten Kontakt. Aber sollte ich mal allein sein, möchte ich keine Last sein. Wir sprechen ganz oft darüber, ich würde als Hinterbliebene mir eine winzige Wohnung nehmen, so ich das kann. Ich möchte so viel wie möglich allein schaffen und es muss reichen, wenn zweimal die Woche jemand nach mir schaut. Sollte ich nicht mehr können, gehe ich ins Seniorenheim. Ich muss, wie MaLu schon schreibt, nicht reich dafür sein. Hab 46 Jahre dem Staat gegeben, dann muss der Staat mir geben. Ich habe meine Tochter gebeten, wenn es so kommt, dann muss sie auch mindestens ein, zweimal die Woche nachschauen kommen, ob die mich da gut behandeln. Am Besten an wechselnden Tagen, denn wenn die dort genau wissen, wann Besuch kommt, dann richten sie sich darauf ein.
Ich weiss natürlich nicht, ob das so ist, aber ich bin halt latent misstrauisch.
Für mein Mann gilt Gleiches, wir haben das auch Alles schon schriftlich und vom Notar beglaubigt oder wie das heisst. Testament und Vorsorgevollmacht hat mir schon geholfen, um mich selbst mit verschiedenen Dingen zu befassen. Es waren auch gute Gespräche beim Notar und Denkanstöße für uns als Familie.
vom 27.09.2026, 08.39
Hmm, die Ängste von Vielen. Wir haben Kinder und Enkel. Die meines Mannes lassen sich nicht blicken seit nunmehr 10 Jahren.
Meine Tochter mit Familie lebt hier bei uns in der Nähe und wir haben guten Kontakt. Aber sollte ich mal allein sein, möchte ich keine Last sein. Wir sprechen ganz oft darüber, ich würde als Hinterbliebene mir eine winzige Wohnung nehmen, so ich das kann. Ich möchte so viel wie möglich allein schaffen und es muss reichen, wenn zweimal die Woche jemand nach mir schaut. Sollte ich nicht mehr können, gehe ich ins Seniorenheim. Ich muss, wie MaLu schon schreibt, nicht reich dafür sein. Hab 46 Jahre dem Staat gegeben, dann muss der Staat mir geben. Ich habe meine Tochter gebeten, wenn es so kommt, dann muss sie auch mindestens ein, zweimal die Woche nachschauen kommen, ob die mich da gut behandeln. Am Besten an wechselnden Tagen, denn wenn die dort genau wissen, wann Besuch kommt, dann richten sie sich darauf ein.
Ich weiss natürlich nicht, ob das so ist, aber ich bin halt latent misstrauisch.
Für mein Mann gilt Gleiches, wir haben das auch Alles schon schriftlich und vom Notar beglaubigt oder wie das heisst. Testament und Vorsorgevollmacht hat mir schon geholfen, um mich selbst mit verschiedenen Dingen zu befassen. Es waren auch gute Gespräche beim Notar und Denkanstöße für uns als Familie.
vom 27.09.2026, 08.39
5.
von ReginaE
Genau wie MaLu und Brigida schreiben kann es sein. Jedenfalls so gut wie es meine Mutter hatte, wird es bei mir nicht ablaufen.
Ich bin schon seit Jahren alleine und damit kann ich mich anpassen. Eine Krankheit mit langer Pflegebedürftigkeit kann ich mir nicht erlauben. Doch ausschließen kann ich nicht.
Darüber mir jetzt mit 76 Jahren Gedanken zu machen, ist verlorene Zeit und engt meinen Horizont erheblich ein.
vom 27.09.2026, 08.34
Genau wie MaLu und Brigida schreiben kann es sein. Jedenfalls so gut wie es meine Mutter hatte, wird es bei mir nicht ablaufen.
Ich bin schon seit Jahren alleine und damit kann ich mich anpassen. Eine Krankheit mit langer Pflegebedürftigkeit kann ich mir nicht erlauben. Doch ausschließen kann ich nicht.
Darüber mir jetzt mit 76 Jahren Gedanken zu machen, ist verlorene Zeit und engt meinen Horizont erheblich ein.
vom 27.09.2026, 08.34
4.
von Schnecke
Dem Kommentar von MaLu ist nichts hinzuzufügen.
vom 27.09.2026, 07.35
Dem Kommentar von MaLu ist nichts hinzuzufügen.
vom 27.09.2026, 07.35
3.
von Brigida
Ja, Malu hat alles geschrieben! Ich bin auch alleine, seit 2008! Der Weg geht vorwärts und es gibt genug. Ich würde entweder verkaufen und in ein Betreutes Wohnen ziehen, oder erstmal die Zweit-Wohnung vermieten. Auto ist vorhanden und kann gefahren werden bis zur Erblindung. (Da muss man in der Schweiz ab 70 glaube ich, jedes Jahr zur ärztlichen Fähigkeitskontrolle) Und immer schön in Bewegung bleiben.... Die Wege sind vielfältig... viel Glück!
vom 27.09.2026, 07.04
Ja, Malu hat alles geschrieben! Ich bin auch alleine, seit 2008! Der Weg geht vorwärts und es gibt genug. Ich würde entweder verkaufen und in ein Betreutes Wohnen ziehen, oder erstmal die Zweit-Wohnung vermieten. Auto ist vorhanden und kann gefahren werden bis zur Erblindung. (Da muss man in der Schweiz ab 70 glaube ich, jedes Jahr zur ärztlichen Fähigkeitskontrolle) Und immer schön in Bewegung bleiben.... Die Wege sind vielfältig... viel Glück!
vom 27.09.2026, 07.04
2.
von MaLu
Auch wenn man Kinder hat, heißt das nicht, dass man im Alter versorgt ist. Heutzutage leben die Kinder oft so weit weg, dass sie gar keine Möglichkeit haben sich zu kümmern.
Dass einer von euch zurück bleibt ist wohl nicht zu ändern. Ihr habe keine Nachkommen, da kann derjenige der zurück bleibt das Haus verkaufen und in eine Senioreneinrichtung gehen. Da ihr keine Erben habt, würde der Staat erben, dafür braucht ihr nicht zu sparen. Außerdem ist es bei uns ja so geregelt, dass für Pflegebedürftige das Sozialamt für den Eigenanteil aufkommt, wenn kein Geld mehr vorhanden ist. Man hat dann halt nur noch ein Taschengeld.
Ein anderes Thema wäre eher die Einsamkeit. Da kann ich jetzt leider auch nichts dazu sagen. So lange man noch raus kann, gibt es vielleicht Möglichkeiten wo man hin kann. Außerdem steht dann ja eine Wohnung leer, die man vermieten kann, vielleicht findet man einen netten Menschen.
Auf jeden Fall würde ich mir die Zukunft nicht so dunkel malen. Es kommt wie es kommt. ändern kannst du nichts.
Also lebe jetzt, genieße die Zeit und lass dir dein Leben nicht durch trübe Gedanken überschatten. Vielleicht kommt alles anders, als du dir jetzt vorstellen kannst.
vom 27.09.2026, 05.00
Auch wenn man Kinder hat, heißt das nicht, dass man im Alter versorgt ist. Heutzutage leben die Kinder oft so weit weg, dass sie gar keine Möglichkeit haben sich zu kümmern.
Dass einer von euch zurück bleibt ist wohl nicht zu ändern. Ihr habe keine Nachkommen, da kann derjenige der zurück bleibt das Haus verkaufen und in eine Senioreneinrichtung gehen. Da ihr keine Erben habt, würde der Staat erben, dafür braucht ihr nicht zu sparen. Außerdem ist es bei uns ja so geregelt, dass für Pflegebedürftige das Sozialamt für den Eigenanteil aufkommt, wenn kein Geld mehr vorhanden ist. Man hat dann halt nur noch ein Taschengeld.
Ein anderes Thema wäre eher die Einsamkeit. Da kann ich jetzt leider auch nichts dazu sagen. So lange man noch raus kann, gibt es vielleicht Möglichkeiten wo man hin kann. Außerdem steht dann ja eine Wohnung leer, die man vermieten kann, vielleicht findet man einen netten Menschen.
Auf jeden Fall würde ich mir die Zukunft nicht so dunkel malen. Es kommt wie es kommt. ändern kannst du nichts.
Also lebe jetzt, genieße die Zeit und lass dir dein Leben nicht durch trübe Gedanken überschatten. Vielleicht kommt alles anders, als du dir jetzt vorstellen kannst.
vom 27.09.2026, 05.00
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Letzte Kommentare:



Ja, Engelbet mir geht es immer öfters so mit meinen Gedanken und wünsche mir, das wir genug Zeit noch haben, um unsere einzige Tochter
noch länger begleiten zu können.
Wir haben ein sehr inniges Verhältnis,
auch ich mit meinem Mann, wir sind jetzt 53 Jahre verheiratet, wir sind seelenverwandte.
Darum wäre natürlich schön, zusammen gehen zu können.
Wir wollen alle Zwei keine Pflegefälle werden, darum Sterbehilfe wäre gut, zusammen gehen können, auch evtl. für eine Tochter das Elend den bbau nicht anzusehen müssen???
Alter ist gut wenn einigermassen gesund und man bei Verstand ist.
Nu es liegt halt nicht in unserer Hand, man macht sie halt Gedanken, mein Mann wird im Dez. 77 J. und ich im Okober bekomme die 7
aufgedrückt, weg von der 6er Zahl.
Maßband wird kürzer.
Doch jetzt weit weg von dem Frust und Angst, wir leben noch, darum im Jetzt und Heute gell, Engelbert.
vom 27.09.2026, 08.50