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Einträge vom: 29.01.2026

wer sich grad mal selbst sehr leid tut ...

... der sollte einfach mal in ein Krankenhaus gehen und sich dort auf den Flur setzen und die Leute beobachten. Da wird man ganz schnell froh, dass man jederzeit einfach wieder rausgehen kann. Irgendwie erdet einem ein solcher Besuch im Krankenhaus. Ich werde da immer ein bißchen demütig, wenn ich meinen Routinetermin habe und die Leute beobachte.

Engelbert 29.01.2026, 14.12| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

das ist immer wieder eine ...

... ein Anblick mit sehr gemischten Gefühlen, wenn ich Menschen erblicken, die eine Chemotherapie bekommen und dann mit dem Infusionsständer und in Latschen vor die Tür gehen, um eine zu rauchen. Auf der einen Seite verstehe ich das, auf der anderen Seite nicht. Es liegt ein seltsamer Widerspruch in diesem Bild.

Engelbert 29.01.2026, 14.10| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

glück und bereitschaft



Damals ging es um die Frage "Ist Glück eine Frage von Glück oder ein zufälliger Schicksalstreffer?"

Meine Antwort war:

"Glück ist Zufall, der auf Bereitschaft trifft". Man muss meines Erachtens mit offenen Augen und einer wachen Bereitschaft durch das Leben gehen. Man muss nicht dem Glück hinterherrennen, dann treibt man es eher nur vor sich her. Aber man muss in sich die Schalter suchen und finden, die einen offen machen für die Zukunft. Schauen, was war, was ist, was fehlt. Hat man diese Bereitschaft, wird man irgendwie feststellen, dass einem im richtigen Moment die richtigen Menschen begegnen. Ist man gefangen in sich, seinem "Unglück" und kapselt sich ab, dann wird auch nicht von irgendwoher ein wundersames Glück auftauchen. Gibt man Hoffnungen nicht auf und ist auch bereit, sie zuzulassen, dann wird es irgendwann den Zufall geben, der auf Bereitschaft trifft. Ich wünsche jedem viel von dieser Bereitschaft, denn im Unglück zu verharren, bringt einem nicht weiter, man macht nur noch mehr kaputt. Als ich letztes Jahr an Krebs erkrankt bin, habe ich es irgendwann "geschnallt", dass es nichts besser macht, wenn ich jetzt "ich habe Krebs"-klagend sitzen bleibe. Wenn ich z.B. noch zwei Jahre zu leben habe, dann kann ich dies tun oder es sein lassen. Warum aber sein lassen. JETZT ist der richtige Zeitpunkt zum Leben, immer JETZT. Nicht unvernünftig natürlich, schon seinem Geist und Körper Rechnung tragend, aber nie rückwärts, immer nur vorwärts. Wenn man mal seinen eigenen Stein ins Rollen gebracht hat, dann wird es immer wieder Begegnungen mit neuen Dingen geben, und es werden viele positive dabei sein. Neugierig, offen, nach vorne - in diesem Sinne.

Engelbert 29.01.2026, 13.54| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: vor 25 jahren

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