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wo war da der schutzengel

Nicht weiterlesen, wer nix von Tod und das erst recht nicht, wenn es ein Kind betrifft, lesen kann, ohne dass es ihn triggert ...

... im brandenburgischen Mittenwalde hatte das Jugendamt ein Kind in Obhut genommen, weil die die Mutter nicht geeignet war, das Kind weiter zu betreuen ... also kam das Kind zu Oma und Opa ... während diese das Kinderzimmer für den Jungen im Grundschulalter renovierten, damit das Kind ein neues Zuhause hat ... ertrinkt das deswegen unbeaufsichtigte Kind im Gartenteich. Wo war da der Schutzengel ? Anderweitig beschäftig ? Wo waren da die guten Mächte im Himmel oder wie man das nennen soll ? Wie können die Großeltern nun weiterleben ?

Engelbert 30.08.2025, 19.53

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Kommentare zu diesem Beitrag

12. von Birgit

Mein Mitgefühl geht auch zu den Eltern und Großeltern.
Ich glaube, dass @ayon etwas sehr weises geschrieben hat.
Jedes Leben ist endlich, allerdings glaube ich, dass es Menschen gibt, die uns ihre Lebenszeit hier `schenken´, obwohl sie eigentlich schon mit ihrem Leben `fertig´sind.
Und dieses `fertig´hängt nicht von Lebensjahren ab. Dieser Glaube ist mir eine große Stütze, wenn es um das Sterben on scheinbar jungen Menschen geht - wir wissen natürlich nicht, welches Schicksal sie nicht leben durften/mussten dur ihren frühen Tod - und was es mit den Mitmenschen macht, denen bestimmt die unterschiedlichsten Dinge durch den Kopf und das Herz gehen, dabei noch die Äußerungen der anderen nur erahnen....
es macht schon sehr nachdenklich.....

vom 01.09.2025, 10.32
11. von Ursel

... mir fehlen die Worte - die Großeltern tun mir unendlich leid - es gibt auch keine helfenden Worte des Trostes.
Wir kennen ja auch die ganze Situation nicht - und die Umstände insgesamt. Man kann niemanden vor allem Unheil bewahren.
Leider.

vom 31.08.2025, 19.45
10. von Elisa

Ja, wie Laura schreibt, ein Kind im Grundschlualter muss nicht dauerhaft beaufsichtigt werden, geht oder fährt schon alleine zur Schule und kann im Normalfall auch schon schwimmen.
Gut, wir wissen nicht, was es bei der Mutter gelernt hat oder nicht . wahrscheinlich weniger, wenn das Kund der Mutter genommen wurde.
Traurig ist es auf jeden Fall. :-( Schutzengel würde ich da nicht verantwortlich machen, ob es sie nun gibt oder nicht.

Alles Liebe,
Elisa

vom 31.08.2025, 16.16
9. von Laura

Ein Kind im Grundschulalter braucht normalerweise keine dauernde Aufsicht. Wie furchtbar für alle Beteiligten. Hier in der Region sind kurz hintereinander mehrere ältere Kinder bzw. Jugendliche verunglückt. Ich konnte nicht zur Beerdigung. Die Angst bleibt.

vom 31.08.2025, 13.04
8. von ayon

@ Lilo - ich bin nicht der grösste Fan westlicher Denksätze, bloss zu der Anzahl festgelegter Atemzüge ... heisst, dass es ist egal was ich mache? ob ich gut zu meinem Körper bin oder Alk und Fertigprodukte konsumieren ... es bleibt bei der definierten Anzahl an Atemzügen?

Als in unserem Freundeskreis ein Baby plötzlich verstarb sagte sein Vater beim Begräbnis .. das Leben seines Sohnes war nur wenige Tage lang, er wurde sehr geliebt. Es war ein glückliches Leben.
Ich fand das sehr tröstlich.

vom 31.08.2025, 10.03
7. von Ingrid S.

Ich schliesse mich da ganz Lina und Lilo an!

vom 31.08.2025, 08.20
6. von Defne

Die Situation ist bekannt, das Ertrinken von unbeaufsichtigten Kindern auch in relativ seichtem Wasser. Immer wieder ist das in den Schlagzeilen.

Jedem Menschen passieren tagtäglich Unachtsamkeiten, die meisten haben keine negativen der nur geringe Nebenwirkungen. Aber es gibt Handlungen oder Unterlassungen welche gewaltige Nebenwirkungen haben.
Nehmen wir nur mal den menschengemachten Klimawandel, da ist das damit erzeugte Leid den meisten Menschen ziemlich egal weil es in der Nähe oft nicht sichtbar ist.

Ob es einen Gott und Schutzengel oder sowas ähnliches gibt wissen wir nicht. Ich stelle da keinen Zusammenhang her.

vom 31.08.2025, 06.24
5. von Lilo

Ja, das fragen wir uns öfters, wenn so etwas oder so etwas Ähnliches geschieht ... Ich denke mittlerweile, dass das alles vorherbestimmt ist. Nach dem östlichen Glauben haben wir alle einen bestimmte Anzahl an Atemzügen mitbekommen und wenn diese Atemzüge verbraucht sind, sterben wir.
Das hat mich persönlich getröstet, denn ich habe meinen jüngsten Sohn auch auf tragische Weise verloren - ein Verlust, der sich nicht in Worte kleiden lässt...

vom 31.08.2025, 06.14
4. von Birgit57

Mein Mitgefühl ist bei den Großeltern und der Mutter. Allerdings bin ich mit meiner Meinung auch bei Lina. Sie hat das wunderbar beschrieben.

vom 31.08.2025, 05.49
3. von ayon

ich bin inhaltlich bei Lina.
@ fehlende Aufsichtsperson
@ verzichtbare Frage nach dem fehlenden Schutzengel

Was jedoch nichts am Leid der Grosseltern lindert. Sie müssen nicht nur den Verlust eines Enkelkindes bewältigen, sondern sich auch mit ihrer eigenen Verantwortung auseinandersetzen. Sich selbst zu vergeben ist eine grosse Herausforderung!


vom 31.08.2025, 01.42
2. von Lina

Da stellt sich nicht die Frage "Wo waren die Schutzengel..."
SONDERN... wo war die Aufsichtsperson.

Ich wundere mich immer... wenn eine Tragödie passiert... und dann die Frage kommt... wo waren die Schutzengel, der Gott usw ... und meistens von Menschen die daran sowieso nicht glauben.

Menschen die an Engel und den lieben Gott glauben... machen keine Schuldzuweisung... sie beten.
Unser Enkerl, hatte auch keinen schönen Start ins Leben. Ich bete für sie... und viele andere die an Gott glauben beten auch für sie.
Sie wird es schaffen... und wir sind dankbar. Glaube gibt Hoffnung und tröstet.

vom 31.08.2025, 01.06
1. von Konny

Für die Großeltern muß es jetzt schrecklich sein. Ich frage mich immer noch, wo waren die Schutzengel bei meiner Enkeltochter im Januar. Gibt es sie überhaupt?

vom 30.08.2025, 20.30
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